Frage von Cyber S: Aufgabe zu dem 3. Newton´sche Gesetzt (Wechselwirkungsgesetz) s.D?
hallo,
wir haben eine Textaufgabe zu dem 3. Gesetz aufbekommen mit dem ich Überhaupt nicht klar komme
Vllt. könntet ihr mir Helfen……
Aufgabe: Warum konnte sich Münchhausen nicht selbst an den Haaren aus dem Sumpf ziehen??
Tipp: Wir sollen es mit dem Gesetz begründen
DANKE
LG
Beste Antwort:
Answer by Erik
Vielleicht solltest du dich mal darüber belesen, was das 3. Newtonsche Gesetzt ist (actio = reactio) und dich über Münchhausen belesen. ^^
Das Bild sagt eigentlich alles
http://de.geocities.com/s_pflanze/muenchhausen.JPG
Auf einen Körper wirkt bei jeder Kraft, die er ausübt eine entgegengesetzte Kraft.
Antworten Sie selbst in den Kommentaren!

14. Dezember 2011 um 05:37
Das Bild von Erik sagt nur fast alles!
Die Kraft ist eine vektorielle Grösse, das heisst sie hat einen bestimmten Betrag und eine Richtung. Des Weiteren benötigt jede Kraft einen Punkt an dem sie ansetzen kann, um überhaupt wirken zu können.
Bei dem Münchhausenbild setzt die Zugraft an der Stelle an, wo die Hand an den Haaren zieht, die entsprechende Gegenkraft wird durch die Haare, bzw. die Haarwurzeln aufgebracht – wäre dies nicht so, würde er sich die Haare ausreissen.
Soweit so schlecht, da dies an sich nicht das eigentliche Problem erklärt, weshalb er sich nicht selbst aus dem Sumpf ziehen könnte, sondern im Gegenteil, die Aufmerksamkeit vom eigentlichen “Problem” ablenkt.
Da es durchaus möglich ist, jemanden an den Haaren zu ziehen und falls diese fest genug in der Kopfhaut verwurzelt sind, somit auch jemand aus dem Sumpf zu ziehen wäre, erklärt das Bild eben nicht alles.
Es bedarf also einer weiteren Kraft, als nur der Zugkraft.
Die Frage die sich also stellt ist, wo setzt die Stützkraft an?
Und eben diese Stützkraft ist nicht eingezeichnet.
Im vorliegenden Fall setzt die Stützkraft – über den eigenen Arm aufgebracht – am eigenen Körper an (Ellenbogen, bzw. Schulter).
Würde jemand anderes von ausserhalb – mit festem Grund unter den Füssen – an den Haaren ziehen, wäre es, ich denke mal durchaus nachvollziehbar, ohne Weiteres denkbar, dass er an den Haaren aus dem Sumpf gezogen würde.
Langer Rede, kurzer Sinn:
Das 3. Newton’sche Gesetz (Actio = Reactio) sagt nichts anderes aus, als dass wenn die Summe aller auf einen Körper wirkenden Kräfte = 0 ergibt, der Körper in Ruhe verbleibt und somit ein statisches Gleichgewichtsverhalten zeigt. Und genau das liegt hier vor!
Allerdings reicht die Betrachtung der einen Zugkraft, die an den Haaren ansetzt eben nicht ganz aus, um das Problem gesamtheitlich zu erfassen!